Pax, Bratwurst, Erholung und Business
15 09 08 - 16:27Gestern galt es, die PAX-Ralley ausgiebig zu dokumentieren, anschliessend am südwestlichsten Ende mal wieder an die Grenzen des Kontinetes zu stoßen und zu Abend Business und Nahrungssuche miteinader zu verbinden.
Die PAX-Ralley bereitete dem fotografisch aktiven Team des Kompetenzteams am gestrigen Tag ungewohnte Freude. Lange verdrängte bzw. verborgende Talente zur Fotografie sowie die neue verfügbare Technik moderner Digital- und Spiegelreflexkameras ließen uns - im "kompetenten" Outfit auftretend - schon fast professionell wirken. Mit viel Einsatz wurden alle Startphasen der einzelnen Rennfahrzeuge fotografisch und teilweise auch in kurzen Videosequenzen dokumentiert. Objektive wurden getauscht, Standorte genau ausgewählt, optimale Winkel ermittelt. Das verbunden mit einer Menge Spaß, viel Sonne und tollen Fahrzeugen. Etwas wehmütig gedachte ich meiner Zeit, als ich noch unter Landrover Defender und Co. bzw. in deren Motorräumen meinen Lebensunterhalt verdiente.
Dann ging es, obligatorisch, weiter zur "Letzten Bratwurst vor Amerika". Zwischendurch hielten wir noch bei McDonalds, um uns mit diversen Burgern, Pommes, Cola und Süßspeisen zu stärken. Erschrecken, wie viele Eltern ihre Kinder mit FastFood und Co. schon ab dem Kleinkindalter zu ernähren scheinen.
Angekommen am Cabo de São Vicente, wo wir uns wieder todesmutig mit unseren Kameras an die Kanten der Klippen wagten, um tolle Fotos zu schießen und mit den Digis etwas zu experimentieren.
Frank "verhaftete" natürlich seine schon zum Standard gehörende Bratwurst und ließ sich das Zertifikat auch nicht entgehen.
| Von Portugal 2008 |
Nach der Rückkehr genossen Frank und ich eine kleine "fat lady" und schmiedeten Pläne. Das Rennsportteam "quagga racing" wurde geboren und wird sich nebenbei mit dem Fahrzeugaufbau für diverse Projekte befassen. Dazu demnächst mehr. Wir sagen nur "Open Challenge".
Gegen Abend ging es zum Essen fassen. Frank und ich wie meist zu Fuß. Zeit für Business-Meetings. Und da unsere vorausgewählten Restaurantes geschlossen hatten, worüber wir unterwegs immer wieder vom BMW aus von Sigrid, Simmy, Sina und Dietmar informiert wurde, bot sich deutlich mehr Zeit für diese Besprechung. Die Grundsteine für ein neues Business wurden gelegt und anschließend in einem noch nie getesteten Lokal gegessen.
Im Restaurante Sao Domingo wurde uns im Anbau ein Tisch zwischen vielen englischsprachigen Gästen zu Teil. Wir prüften als dann, nach einiger Wartezeit, welche wohl durch die hohe Besucherzahl an diesem Abend bedingt war, die Kommunikationsfähigkeit des Personals.Mit Deutsch, Schwäbisch und Gestiken, sowie Englisch und etwas Portugiesisch konfrontiert wurden wir angenehm, wenn auch zu Beginn ein wenig emotionslos Bedient.
Die Wartezeit lohnte sich jedoch, denn das Essen, bestehend aus Schwertfisch für Frank, Fleisch- und Meeresfrüchtecataplana für Sigrid und Dietmar sowie einer "Frango"-Cataplana für Simmy, Sina und mich stellte sich als überaus reichlich und schmackhaft heraus. Unsere Empfehlung für dieses Restaurant.
Mein Versuch, mich auf portugiesisch besonders zu bedanken und zu verabschieden wurde freudig mit einem großen Lob der (vermutlichen) Chefin aufgenommen. Ein kleiner Erfolg für mich.
Alles in allem ein sehr schöner und gelungener Tag.

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